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  • Die Trachtenträger
Wie soll speziell der Henderwäldler oder die Henderwäldlerin unmaskiert in Aktion treten? Diese Frage stellte sich 1987.

Da die Narrenzunft stets großen Wert auf Tradition und Verwurzelung in der Ortsgeschichte gelegt hat, entschied sie sich, für die Zunfräte selbst eine Tracht nach dem Vorbild der historischen Tracht unserer Vorväter zu gestalten.

Durch intensive Recherchen ermittelten die Mitglieder der Narrenzunft bis dahin unbekannte Originalstücke der Tracht aus dem Zeitraum zwischen 1750 und 1820, wie sie in Murrhardt und Umgebung getragen wurden.

Es waren ein Schaufelhut, eine Bänderhaube, eine Damenjacke sowie ein Gehrock, außerdem eine etwas jüngere  Florhaube, die sich allesamt noch in Privatbesitz befanden.
Bei der Neuschaffung der Tracht nahm die Narrenzunft folgende Anpassungen an die närrische Aufgabe dieser Kleidung vor:

Anstatt der dunkelblauen Farbe wählte man die historisch für die Murrhardter Ratsherren überlieferte dunkelgrüne Tuchfarbe. Der Gehrock der Herren wurde durch eine schwarze, abnehmbare Pelerine bereichert, deren Kante mit einer weiß-grünen Zackengaspel eingefasst wurde.

Ebenso hat man die Ärmel (Stulpen) gestaltet. Alle anderen Trachtenteile wurden genau nach Originalmuster angefertigt. So trägt der Herr einen Schaufelhut, einen tiefgrünen Gehrock mit Applikationen, eine rote Weste, eine schwarze Hose, weiße Strümpfe, Bauernhemd und Schnallenschuhe.

Die Dame trägt eine Bändelhaube, eine schwarze Jacke mit Applikationen, ein rotes Mieder, eine schwarze oder grüne Schürze sowie eine weiße Bluse, Strümpfe und Schnallenschuhe.
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