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  • Das Hexenturmweible
Das Hexenturmweible verdankt seine Existenz dem bekannten Hexenturm, einst Wehrturm unserer Stadt.

So manch Sage erzählt, dort seien einst wohl allerlei unheimliche Gestalten, Bösewichter und Hexen eingesperrt gewesen.
Die Beschreibung des Oberamts Backnang von 1871 berichtet, dass im Hexenturm ein Skelett gefunden wurde. Tatsächlich war dieser Turm in früheren Jahrhunderten Gefängnis für das Kloster und die Stadt.
Viele Urkunden berichten von Murrhardtern, die zur Straße in den Turm eingesperrt wurden. Doch kennt man bislang keine Berichte über Hexenprozesse in Murrhardt.

Stattdessen gibt es Überlieferungen von Frauen, denen man besondere Heilkräfte nachsagte. Zudem waren in früheren Zeiten die armen Bäuerinnen in unserer Gegend darauf angewiesen, zum Lebensunterhalt ihrer Familie beizutragen. Also sammelten sie Kräuter, Pilze, Beeren und vieles mehr im Wald, um es in der Stadt zu verkaufen.
Aus diesen Tatsachen schufen die Henderwäldler ihre dritte Symbolfigur: Das Hexenturmweible, das aber keine Hexe, sondern ein "waldechtes Frauenzimmer" darstellt. Deshalb wurde der Maske dieser Figur ein freundliches, bäuerliches Oma-Gesicht gegeben.
Mit dem in den Stadtfarben Schwarz-Weiß-Grün karierten Kopftuch, dem Häs aus einer alten dunklen Strickjacke, einemdunkelgrünen Rock mit schwarzer Schürze und einer weißen langen Unterhose, einem Henkelkräuterkorb in der Hand und den Ringelsocken erinnert die Figur an eine einfache, gute Bauersfrau. Abgerundet wird das Bild durch ein Paar zünftige Strohschuhe.
Im Korb hat das Hexenturmweible Kräuerschnaps oder Leckereien für Kinder. 

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