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+++ 39. Landesnarrentreffen | 25. & 26. Januar 2020 | Murrhardt +++
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Peitsche
  • Narrentaufe
  • 2012-01-17 @ 17:56



Ein eiskalter, klarer Abend, ein loderndes Feuer und die bunten und fantasievollen Kostüme der von überall her gekommenen Narrenzünfte zauberten eine ganz fremdartige Atmosphäre vor das Rathaus. Zahlreiche Zuschauer hatten sich dort eingefunden, um der Narrentaufe beizuwohnen. Der süßliche Geruch von Glühwein schwebte atmungsaktiv durch die Luft. Fast gleichzeitig ertönte aus allen Gassen Guggamusik. Die Bruggaklopfer aus Neuhausen hatten sich Schweizer Kostüme anfertigen lassen, die passende Gams steckte in einem Rucksack, an dem neben einer Petroleumlampe eine Milchkanne hing – zweckentfremdet als Behälter für eine Flasche Bier. Von noch weiters her – aus Tübingen – kamen Los Mexicanos mit ihren Ponchos und Sombreros. Dagegen war der Männerverein Reutlingen traditionell hexenhaft hässlich und unheimlich – wie auch die Schwendiger Hexen und Walgeister aus Steinach und die Reichenberger Burghexen aus Oppenweiler. Die Lökas-Trampler aus Raidwangen trugen ein knallgelbes Häs und wenig anheimelnde Masken. Andere Gruppen, die den Ritus der Narrentaufe unterstützten, waren die Schlehbäuch aus Oberstenfeld, die Luschdige Bruat aus Göttelfingen, die Freie Narrenzunft Scheulerwald Deufels-Hexa , der Unterweider Carneval-Club, der Ballenhauser Karnevals Club, Guggenmusik Beat-it aus Großerlach, die Carnevalsfeunde Murr, die Narrenzunft Schalksburg Albstadt, die Narren aus Rötha und die Stäffeleshexen aus Sulzbach an der Murr sowie last but not least die Murrfezzer.


Die Täuflinge Heike Streubel und Andre Janßen wurden in den ehrwürdigen Club der Feuerbarthel aufgenommen, die sich auf den Stadtbrand von 1765 berufen. Wie es für einen Feuergeist nun mal Brauch ist, mussten die Täuflinge durch das Feuer gehen. Das heißt vielmehr, sie wurden darüber getragen. Die Wasserfratzen, die ihre Abstammung vom Fratzenbrünnele im Trauzenbachtal herleiten, wurden um die Schwestern Julia und Patrizia Kugler und Tanja Simeniak bereichert. Bei den Temperaturen war der Wasserschwall in den Nacken alles andere als angenehm. Doch alle Jungnarren überstanden die Feuer- und Wasserprobe. Der danach angefachte Lärm war dazu angetan, alle bösen Geister zu vertreiben. Selbst der Hartgesottenste hätte zum Überleben eine Beruhigungstablette benötigt. Nach einem dreifachen Narri Narro spielten alle Guggamusikvereine eine Runde, wie „She’s a little runaway“ von Bon Jovi, „Asia“ von Toto und „Wir brauchen keine Millionen“.


Zum Abschluss der Taufe zeigte der Nachtkrabb seinem närrischen Gefolge den Weg in die Stadthalle. Denn so eine Narrentaufe, die will anschließend noch ausgiebig gefeiert werden.


 

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